So hilft Hilfe für Nachbarn

in Stadt und Landkreis Coburg



Zuschuss für Medikamente


Ein 50-jähriger Mann ist auf Medikamente angewiesen. Dazu muss er eine Zuzahlung leisten. Weil er Sozialleistungen bezieht, war er kurzfristig auf eine finanzielle Überbrückung angewiesen. Diese gewährte Hilfe für Nachbarn und überwies auf Antrag der Diakonie Coburg 25 Euro.




Zuwendung für Möbel


Eine 25-jährige Frau hat sich von ihrem Partner getrennt. Deshalb suchte sie eine neue Wohnung. Für die Ausstattung reichte das ihr zur Verfügung stehende Geld aufgrund ihres geringen Einkommens nicht aus. Die Diakonie Coburg bat um einen Zuschuss von 190 Euro für die Wohnungsausstattung, den Hilfe für Nachbarn gewährte.




Unbürokratische und schnelle Hilfe


Eine 30 Jahre alte alleinerziehende Frau versucht, sich und ihre beiden Kinder finanziell über Wasser zu halten. Leicht ist das für die Bezieherin von Arbeitslosengeld 2 nicht. So zahlt sie ihre Couch auf Raten ab. Den zuvor angeschafften Trockner sowie die Kosten für die Renovierung des Kinderzimmers hatte sie bereits abgestottert. Dann kam es knüppeldick. Die in die Jahre gekommene Waschmaschine und die alte Spülmaschine gaben ihren Geist auf. Die Frau wandte sich an die Caritas Coburg, die wiederum beim Verein Hilfe für Nachbarn um eine Zuwendung von 800 Euro bat. Das Geld wurde schnell und unbürokratisch ausgezahlt.




Zuschuss für die Waschmaschine


Ein 32 Jahre alter Mann hat Grundsicherung beantrag, da sein Einkommen unter dem Satz des Arbeitslosengeldes 2 liegt. Während der Antrag bearbeitet wurde, benötigte der Coburger Ersatz für eine Waschmaschine. Über die Diakonie bat er um einen Zuschuss von 195 Euro für die Neuanschaffung. Der Verein Hilfe für Nachbarn zahlte 195 Euro aus.




Kleiner Betrag, große Hilfe


Ein Alleinstehender hat seine Schwester bei sich aufgenommen, nachdem seine Mutter ins Krankenhaus musste. Der 43-Jährige ist überschuldet, bezieht Arbeitslosengeld 2, und die Auszahlung von Sozialleistungen wird noch geprüft.  Über die Caritas bat der Coburger, ihn mit 50 Euro zu unterstützen. Der Verein Hilfe für Nachbarn zahlte den Betrag sofort aus.




Hilfe nach einem Wohnungsbrand


Die Folgen eines Wohnungsbrandes überforderten eine Familie aus dem Landkreis Coburg finanziell. Sie bat bei der Caritas um 600 Euro für eine Waschmaschine, einen Wäschetrockner und eine Kleinkindmatratze. Der Verein Hilfe für Nachbarn überwies die 600 Euro schnell und unbürokratisch.




Unterstützung für Mutter und Tochter


Eine alleinerziehende Mutter aus dem Coburger Land ist auf eine Waschmaschine und ihr reparaturbedürftiges Auto angewiesen. Weil sie nur geringfügig beschäftigt ist, zusätzlich  Arbeitslosengeld 2 bezieht und sich weder die Waschmaschine noch die Reparatur leisten konnte, bat die 55-Jährige für sich und ihre 13-jährige Tochter bei der Caritas um eine Zuwendung von 580 Euro. Der Verein Hilfe für nachbarn überwies den erbetenen Betrag.




Überbrückungshilfe


Eine Familie mit zwei Kindern, die sechs und eineinhalb Jahre alt sind, hat beim Jobcenter Überbrückungshilfe beantragt. Bis die Zahlungen eintreffen, bat die Familie über die Diakonie beim Verein Hilfe für Nachbarn um eine Zuwendung von 180 Euro. Der Vorstand beschloss die Auszahlung umgehend.



Unterstützung für Frau in  akuter Notlage


Eine 55-Jährige aus dem Landkreis Coburg leidet an einer Krebserkrankung am Auge. Sie ist alleinstehend, erwerbsunfähig und lebt von einer Erwerbsminderungsrente und Wohngeld. Weil die Frau für die langwierige und aufwendige Behandlung ihrer Erkrankung im Gesicht immer wieder Eigenzahlungen leisten musste, geriet sie in eine existenzielle Notlage. Um den Verbleib in ihrer Wohnung zu sichern und um Lebensmittel kaufen zu können, beantragte der Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Coburg beim Verein Hilfe für Nachbarn eine Zuwendung von 180 Euro. Das Geld wurde schnell und unbürokratisch bewilligt.




Teppich bezahlt, Stürze verhindert


Eine 59-Jährige aus Coburg lebt seit 1979 in einer Eigentumswohnung und erhält eine kleine Erwerbsminderungsrente. Der Betrag zur Grundsicherung wird um sieben Euro überschritten. Die Frau leidet an einer angeborenen Form von Gelenksteife. Betroffen sind alle Körperregionen. Sie hat einen Behinderungsgrad von 100 Prozent und ist als „außergewöhnlich gehbehindert“ anerkannt. Die 59-Jährige nutzt zur Bewältigung ihres Alltags einen ambulanten Pflegedienst und einen Dienst für „Ambulant betreutes Wohnen“ (ABW). Der Teppich ihrer Wohnung ist 30 Jahre alt. In dieser Zeit hat sich die Bodenbeschichtung aufgelöst, und der Teppich wirft Falten. Außerdem entstehen unebene, harte Stellen. Infolge des welligen Bodens ist es bereits mehrfach zu Stürzen gekommen, berichtet die Diakonie. Trotzdem möchte die Frau so lange wie möglich in ihrer eigenen Wohnung bleiben. Mitarbeiter des Pflegedienstes und des ABW bestätigen, dass ein ebener Teppich das Sturzrisiko und damit die Verletzungsgefahr erheblich mindern würden. Dagegen lehnte die Pflegekasse die Erneuerung des Teppichs als „Schönheitsreparatur“ ab. Das Diakonische Werk Bayern gab eine einmalige Beihilfe von 500 Euro; die restlichen 598 Euro übernahm der Verein Hilfe für Nachbarn Coburg. Er folgte der Argumentation der Diakonie Coburg, „dass der Frau durch diese Hilfe größtmögliche Selbstständigkeit und gesellschaftliche Teilhabe im gewohnten Umfeld erhalten bleiben könne“.  




Fußboden als Schlafstatt


Ein Coburger sucht seit einem dreiviertel Jahr eine neue Beschäftigung. Er lebt von Arbeitslosengeld 1. Dessen Höhe überschreitet den Satz für Grundsicherung lediglich um vier Euro. Aufgrund seiner Krankheit und der geringfügig entlohnten Beschäftigung konnte der Mann keine Rücklagen aufbauen.  Er leidet, wie das Diakonische Werk Coburg schildert, unter chronischer Bronchitis, trägt wegen Schwerhörigkeit ein Hörgerät und hat starke Bandscheibenbeschwerden. „Eine Vermittlung auf dem ersten Arbeitsmarkt scheitert häufig auch am Lebensalter von 60 Jahren“, betont die Diakonie. Der Coburger wohnt in einer Wohngemeinschaft. Einrichtungsgegenstände hat er sich selbst besorgt, vor allem auf dem Gebrauchtmarkt. Ein Bett konnte er allerdings nicht finden. Deshalb schlief der 60-Jährige auf dem Fußboden. Ein Bett, so die Diakonie, würde sich der Mann selbst beschaffen, bat aber um Übernahme der Kosten für ein Lattenrost und eine Matratze. Die gibt es für zusammen 250 Euro bei einem Coburger Discount-Bettenmarkt. Der Verein Hilfe für Nachbarn stellte das Geld zur Verfügung.




Zuschuss für den Kauf von Lebensmitteln


Eine alleinstehende Coburgerin musste an das Jobcenter eine hohe Rückzahlung leisten. Das stürzte sie in eine schwere finanzielle Krise. Deshalb bat der Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Coburg den Verein Hilfe für Nachbarn, der Frau 200 Euro für Lebensmittel auszuzahlen.  Mit dem Geld, das der Vorstand genehmigte, wurden zwei Monate überbrückt.  




Unterstützung für die Mittagsbetreuung


Eine 34 Jahre alte Frau ist Dialysepatientin. Für sie ist es  schwer, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Deshalb kann die alleinerziehende Mutter auch die Mittagsbetreuung ihres Kinder nicht finanzieren. Die Diakonie Coburg befürwortete, dass der Verein Hilfe für Nachbarn an die Frau einen Zuschuss von 440 Euro zahlt. Der Vorstand genehmigte die Zuwendung.




Kleiderschrank, Bett und Umzugskosten


Das Leben verläuft nicht immer so, wie man sich das vorgestellt hat. Das musste eine 39-Jährige aus Coburg erfahren, deren Beziehung in die Brüche ging. Mit ihrer dreijährigen Tochter musste die Frau nach der Trennung von ihrem Ehemann in eine neue Wohnung einziehen. Sie benötigte dafür einen Kleiderschrank und ein Bett für die Tochter. Zudem waren Umzugskosten nicht gedeckt. Die Caritas, die die Frau betreut, bat den Verein Hilfe für Nachbarn um eine Zuwendung von 500 Euro. Der Vorstand genehmigte den Antrag, das Geld wurde an die Frau überwiesen.




Überbrückung einer finanziellen Notlage


Eine 23-Jährige findet keinen Job und muss für längere Zeit ohne Einkommen auskommen. Um die Zeit, bis das Jobcenter Zahlungen leistet, überbrücken zu können, stellte die Diakonie Coburg für die junge Frau beim Verein Hilfe für Nachbarn einen Zuschussantrag über 180 Euro. Der Vorstand genehmigte die Auszahlung noch am gleichen Tag.




Waschmaschine für allein erziehende Mutter


Eine 26-jährige allein erziehende Mutter eines 16 Monate alten Jungen bezieht Arbeitslosengeld 2. Als ihre Waschmaschine den Geist aufgab, wusste die junge Frau nicht, wie sie Ersatz beschaffen sollte. Die Diakonie Coburg bat den Verein Hilfe für Nachbarn um einen Zuschuss von 199 Euro, damit sich die Mutter eine neue Waschmaschine kaufen kann. Der Antrag ging am 1. Dezember beim Vorstand ein, und noch am gleichen Tag wurde die Zuwendung bewilligt.




Finanzielle Hilfe für Autoreparatur


Eine Frau, die in einem kleinen Ortsteil einer Gemeinde im Landkreis Coburg wohnt, ist mit ihren ein, fünf, sechs und 13 Jahre alten Kindern auf ein Auto angewiesen. Ihr Mann muss eine Haftstrafe verbüßen, die Familie lebt von Arbeitslosengeld II. Nun fielen am Pkw Reparaturarbeiten an, die sich die Frau nicht leisten konnte. Die Caritas beantragte nach Prüfung des Falles beim Verein Hilfe für Nachbarn einen Zuschuss von 670 Euro für die Familie. Der Vorstand genehmigte den Betrag, der umgehend ausgezahlt wurde.




Zuschuss für eine Küche


Eine 38-Jährige zieht ihre zwei Kinder alleine groß. Sie geht einer geringfügigen Beschäftigung nach und bezieht Arbeitslosengeld II. Für eine Küche reicht ihr Geld nicht. Die Caritas, die die alleinerziehende Mutter betreut, beantragte beim Verein Hilfe für Nachbarn eine Zuwendung für die Küche. Der Vorstand gewährte 500 Euro unter der Voraussetzung, dass damit die Küchenmöblierung tatsächlich verbessert werden kann.




Kleiner Betrag, große Wirkung


Nach der Entlassung aus der Haft stand ein 48-jähriger Coburger vor dem Nichts. Die Betreuung des Mannes übernahm der Caritasverband Coburg, der einen Antrag auf Auszahlung von Arbeitslosengeld II stellte. Damit sich der Coburger nach der Haftentlassung  etwas zu essen besorgen konnte, bat die Caritas den Verein Hilfe für Nachbarn um zehn Euro für den Kauf von Lebensmitteln. Der  Bitte wurde entsprochen. Dieser Fall zeigt, dass selbst Kleinstbeträge helfen können, kurzfristige Notlagen zu überbrücken – eines der erklärten Ziele des Vereins Hilfe für Nachbarn Coburg e. V.




Zuwendung für die Klassenfahrt


Eine 39 Jahre alte Frau erzieht ihre 16 und zehn Jahre alten Kinder alleine. Die Mutter ist mit 40 Stunden im Mindestlohnbereich tätig. Nach einer betriebsbedingten Kündigung ihres ehemaligen Arbeitgebers zum 15. November dieses Jahres hat sie übergangslos eine, ebenso gering bezahlte, andere Tätigkeit aufgenommen.

Seit August 2014 lebt die Frau in Trennung. Ihr früherer Partner kommt seinen Unterhaltsverpflichtungen nicht nach. Eine Vollstreckung der Unterhaltsschulden war erfolglos.

Die Frau versucht, das Familienleben aufrecht zu erhalten, ohne Sozialleistungen zu beantragten. Deshalb sind Leistungen durch das Bildungs- und Teilhabepaket derzeit nicht möglich. Sie wird nun jedoch einen Antrag beim Jobcenter auf Aufstockung stellen, erläutert Stefan Kornherr vom Diakonischen Werk Coburg.

Die Kosten für die Klassenfahrt ihrer Tochter kann die 39-Jährige nicht tragen. Deshalb hat die Diakonie Coburg beim Verein Hilfe für Nachbarn beantragt, der Frau 269 Euro auszuzahlen. Der Vorstand hat die Zuwendung noch am gleichen Tag bewilligt.




Zuschuss für Kühl-Gefrier-Kombination


Alleinerziehend: Das ist gegenwärtig einer der Hauptgründe, in die Armutsfalle zu geraten. Eine junge Frau, die das Sozialamt des Landkreises Coburg betreut, ist alleinerziehende Mutter von drei Kindern. Das Arbeitslosengeld II, das sie bezieht, reichte nicht aus, um eine defekte Kühl-Gefrier-Kombination auszutauschen. Das Landratsamt bat den Vorstand des Vereins Hilfe für Nachbarn um eine Finanzhilfe von 280 Euro. Dieser Zuschuss für die Neuanschaffung  wurde umgehend gewährt.




Soforthilfe für einen Mann in Not


Seit seiner Gründung hat der Verein Hilfe für Nachbarn Coburg e. V. über 216 000 Euro an Spendengeldern erhalten. Seitdem hat der Verein in über 800 Fällen unbürokratisch und schnell finanzielle Überbrückungshilfen geleistet.

Davon hat auch ein früher selbstständiger Unternehmer profitiert, der gesundheitlich schwer angeschlagen ist, in die Insolvenz gehen musste, dessen Frau sich von ihm trennte und der heute vom Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Coburg betreut wird. Der 53-Jährige ist zu 50 Prozent schwerbehindert und Hartz-IV-Empfänger. Er hat sich nach seiner Scheidung, aus der er laut Caritas „quasi mit Null gegangen ist“, eine neue Wohnung gesucht, um Arztbesuche oder Behördengänge einfacher bewältigen zu können. Mit der vom Jobcenter genehmigten Pauschale konnte er seine Wohnung weitgehend einrichten. Allerdings hatte er keine Waschmaschine.

Die Caritas beantragte deshalb 400 Euro für den Kauf einer Waschmaschine und weitere 100 Euro für Kosten für Fahrten zum Facharzt sowie Medikamente. Der Vorstand des Vereins Hilfe für Nachbarn Coburg genehmigte die Soforthilfe.




Festliche Kleidung zur Konfirmation


Tim* ist 14 Jahre alt, und er freut er sich auf seine Konfirmation. Dazu gehört natürlich schicke Kleidung. Doch die kann sich Tim* nicht leisten. Seit der Trennung seiner Eltern lebt er im Haushalt seines Vaters. Dieser leidet an einer schweren Lungenerkrankung. Eine Operation war erst möglich, nachdem der Mann, der zweitweise auf 53 Kilogramm abgemagert war, wieder etwas Gewicht zugelegt hatte. Arbeiten kann er nicht. Die Mutter hat eine Stelle als Reinigungskraft und selbst gesundheitliche Probleme, sodass sie gerade für den eigenen Lebensunterhalt aufkommen kann. Für Tims* Konfirmationsanzug bleibt also kein Cent. Über das Jobcenter ist keine weitere finanzielle Leistung möglich. Weil die Coburger Familie ihrem Sohn die Teilnahme an der Konfirmation ermöglichen möchte, ohne dass er aufgrund unpassender Kleidung in eine Außenseiterrolle gedrängt wird, baten die Eltern über das Sozialamt der Stadt Coburg den Verein „Hilfe für Nachbarn Coburg“ um eine einmalige Unterstützung von 140 Euro. Die wurde gewährt, nicht zuletzt deshalb, weil Tim* aufgrund der Trennung der Eltern und der Erkrankung des Vaters schwere Schicksalsschläge bewältigen muss.

*Name von der Redaktion geändert





49-Jährige stand vor dem Nichts


Eine 49-jährige Coburgerin hat zeitweise eine Rente wegen Erwerbsminderung erhalten. Die alleinstehende Frau konnte ihren finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen, beispielsweise keine Miete zahlen. Deshalb drohte ihr eine Räumungsklage. Die 49-Jährige stand vor dem Nichts. Zwar waren Sozialleistungen beantragt, aber noch nicht genehmigt. Über den Caritasverband Coburg, der die Frau betreut, gewährte der Verein Hilfe für Nachbarn eine existenzsichernde Überbrückungshilfe von 200 Euro.




Flucht ins Frauenhaus


Eine 48-jährige Frau wird von ihrem gewalttätigen Mann geschlagen und flüchtet mit ihrem Kind ins Frauenhaus. Die Coburgerin muss Lebensmittel für sich und ihr Kind kaufen sowie Fahrt- und Bildungskosten finanzieren. Die Diakonie Coburg beantragte für die Frau eine Überbrückungshilfe in Höhe von 80 Euro, die der Verein Hilfe für Nachbarn überwies.




Zuschuss für Windeln und Lebensmittel

Eine sechsfache Mutter wusste sich nicht mehr anders zu helfen: Vor ihrem gewalttätigen Mann flüchtete die 32-Jährige in das Coburger Frauenhaus. Für Lebensmittel und Windeln benötigte die Frau kurzfristig 150 Euro, die der Verein Hilfe für Nachbarn auf Antrag der Diakonie Coburg gewährte. Sie wird die 32-Jährige weiterhin betreuen und unterstützen, zum Beispiel bei der Beantragung von Arbeitslosengeld II.



Zweifacher Schock


Die Diagnose ist für eine 56-Jährige der Schock: Krebs. Sie muss in ein Pflegeheim wechseln. Die Finanzierung ihres Lebensunterhalts muss noch geklärt werden – der zweite Schock. Deshalb beantragt die Caritas Coburg beim Verein Hilfe für Nachbarn eine Überbrückungszuwendung von 150 Euro. Der Vorstand stellt das Geld schnell und unbürokratisch bereit.




Finanzspritze und Beratung


Ein Rentner kommt mit seinem Leben nicht mehr klar. Er erhält eine geringe Rente und hat sich überschuldet. Er wendet sich an die Caritas Coburg, die seinen Anspruch auf Sozialleistungen und Wohngeld überprüfen lässt. Weil das dauert, beantragt die Caritas beim Verein Hilfe für Nachbarn 50 Euro, damit der 69-Jährige Zeit überbrücken und so lange seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Der Vorstand veranlasst, dass das Geld rasch überwiesen wird. Damit verbunden ist, dass der Rentner sich von der Schuldnerberatung helfen lässt.




Krankheit und Finanzprobleme

Ein Paar ist glücklich mit dem dreijährigen Sohn – bis der Lebensgefährte der Mutter einen Herzinfarkt erleidet und erst einmal nicht arbeiten kann. So kommen zu diesem Schicksalsschlag finanzielle Probleme. Die kleine Familie kann das Geld, das Bett und Schrank für ein Kinderzimmer kosten, nicht aufbringen. Das ergänzende Arbeitslosengeld II reicht gerade für den Lebensunterhalt aus – für mehr aber nicht. Deshalb beantragt die Caritas Coburg beim Verein Hilfe für Nachbarn 500 Euro, die dieser unbürokratisch und schnell auszahlt.





Zuschuss für Waschmaschine


Eine 26-jährige, allein erziehende Frau lebt mit ihrem Säugling in der Wohnung der Eltern. Die sind darauf überhaupt nicht vorbereitet. Eine Waschmaschine wäre notwendig, die sich die Familie, die von Arbeitslosengeld II leben muss, allerdings nicht leisten kann. Deshalb wendet sie sich an die Caritas in Coburg. Diese beantragt beim Verein Hilfe für Nachbarn einen Zuschuss von 400 Euro. Den überweist der Vorstand, sodass die Waschmaschine gekauft werden kann.



Zuwendung für einen Kinderwagen


Eine junge Mutter, die ihr 15 Monate

altes Mädchen allein erzieht, hat sich

hilfesuchend an das Sozialamt der

Stadt Coburg gewandt. Im April

2016 erwartet die Frau ihr

zweites Kind. Vom Jobcenter erhält

die 22-Jährige die Erstausstattung für

ihre Tochter, darüber hinaus kann sie

keine finanziellen Leistungen in Anspruch

nehmen. Mit Blick auf ihr

zweites Kind benötigt die Frau einen

Geschwisterkinderwagen, den sie

sich finanziell nicht leisten kann.

Deshalb bat sie das Sozialamt um

eine einmalige Unterstützung über

den Verein Hilfe für Nachbarn. Anderweitig

könne sie das Geld nicht

aufbringen. Der Vorstand beschloss,

der jungen Mutter die erbetenen 120

Euro zur Verfügung zu stellen.



Schnelle Hilfe in der Not


2014 hat sich eine Frau

von ihrem Mann getrennt. Sie kam

mit ihren Kindern zunächst im Coburger

Frauenhaus unter und nahm

anschließend eine Beschäftigung bei

einer Zeitarbeitsfirma auf.

Das geringe Einkommen, das sie

für ihre berufliche Tätigkeit erhält,

reichte nicht aus, um sich eine

Waschmaschine und einen Kühlschrank

leisten zu können. Der Caritasverband

Coburg schaltete deshalb

den Verein „Hilfe für Nachbarn“ ein,

der die beiden erbetenen Geräte mit

700 Euro finanzierte. Sichergestellt

ist, wie immer in solchen Fällen, dass

die Familie nicht alleine gelassen,

sondern weiterhin betreut wird.

Das geschieht auch bei einem

54-jährigen Rödentaler. Er hatte aus

gesundheitlichen Gründen einen

Rentenantrag gestellt, der allerdings

abgelehnt wurde. Vorübergehende

Leistungen aus der Grundsicherung

musste der Mann für Ratenzahlungen

aufwenden, weil er sich Energiekosten

hatte stunden lassen. Die Folge:

Das Geld reichte nicht einmal

mehr für Lebensmittel. Das Sozialamt

des Landkreises Coburg wandte

sich an den Verein „Hilfe für Nachbarn“,

der eine Überbrückungshilfe

von 150 Euro gewährte.



Geld für Schlafcouch


Die Caritas Coburg betreut einen alleinstehenden

Rentner aus Neustadt,

der von Rente und Wohngeld lebt.

Das reicht gerade aus, um den Lebensunterhalt

zu bestreiten. Jetzt benötigte

er eine Schlafcouch, die er nicht

zahlen konnte. Hilfe für Nachbarn

übernahm die Kosten von 350 Euro.



Unterstützung für allein Erziehende


Eine allein erziehende Mutter aus

Sonnefeld konnte finanziell die Zeit

nicht mehr überbrücken, bis Zahlungen

des Jobcenters einsetzten. Die

Frau wandte sich hilfesuchend an die

Diakonie Coburg, damit sie Lebensmittel

für sich und ihre beiden Kinder

kaufen kann. Der Verein „Hilfe

für Nachbarn“ sprang ein und stellte

die erbetenen 90 Euro zur Verfügung.

180 Euro Zuschuss gingen auf Vermittlung

der Diakonie an eine allein

erziehende Mutter aus Neustadt. Sie

überforderten die Gesundheitskosten,

die sie für ihre beiden Kinder im

Grundschulalter aufbringen muss.



Unterstützung für behinderten Schüler


Eine Coburgerin betreut seit Jahren

ihren Sohn, der körperliche, kognitive

und psychische Einschränkungen

hat. Der Junge besucht eine Förderschule

– und dafür fallen Schulwegkosten

an. Die Mutter konnte den

Betrag nicht mehr aufbringen und

setzte sich mit der Diakonie in Coburg

in Verbindung. Über den Verein

„Hilfe für Nachbarn“ konnte der

Frau rasch eine Hilfe für Schulwegkosten

in Höhe von 247,90 Euro gewährt

werden.



Gnadenloses Schicksal


Das Schicksal schlägt gnadenlos zu.

Die Erfahrung musste ein Coburger

machen, als er sich einer Notoperation

am Herzen unterziehen musste.

Seine Frau wollte ihn auf der Intensivstation

der Herzklinik in Bad Neustadt

besuchen, konnte sich aber weder

das Benzingeld, noch die kurzfristig

notwendig gewordene Betreuung

der beiden Kinder leisten. Hilfesuchend

wandte sich die Frau an den

Caritasverband für die Stadt und den

Landkreis Coburg, der wiederum den

Verein „Hilfe für Nachbarn“ einschaltete.

Dieser stellte sofort die erbetenen

200 Euro zur Verfügung.

Schnelle, unbürokratische Hilfe erhielt

auch eine allein erziehende

Mutter, deren Waschmaschine nicht

mehr reparabel war. Ein neues Gerät

konnte sich die Frau nicht leisten. Sie

bat die Diakonie Coburg um Hilfe,

die einen Zuschussantrag an den

Verein „Hilfe für Nachbarn“ stellte.

Der Vorstand gewährte 659 Euro für

den Kauf der Waschmaschine.

Eine Großmutter muss sich um

ihre beiden Enkel kümmern. Es ist

fast unvorstellbar, aber die Frau

konnte nicht das Geld aufbringen,

um für die Kinder Lebensmittel zu

kaufen. Das Sozialamt des Landkreises

Coburg schaltete „Hilfe für Nachbarn“

ein. Der Verein überwies sofort

die 100 Euro als Überbrückungshilfe,

bis andere Unterstützung greift.




Altersarmut wird zum Problem


Altersarmut wird auch in der Stadt

und im Landkreis Coburg immer öfter

zum Problem. So konnte eine

Rentnerin die Kosten für die Auflösung

ihrer bisherigen Wohnung und

den Umzug in ein Alten- und Pflegeheim

nicht tragen. Der Caritasverband

Coburg beantragte in diesem

Fall vom Verein „Hilfe für Nachbarn“

einen Zuschuss. Dieser wurde in

Höhe von 180 Euro bewilligt.




Zuwendung für den Klinikaufenthalt


Die Deutsche Rentenversicherung

hat für einen Elfjährigen eine Heilbehandlung

genehmigt, weil diese, wie

es im Bescheid heißt, „äußerst notwendig

erscheint“. Die Klinik, in der

der Junge kuriert werden soll, fordert

für die Zeit der Behandlung ein Taschengeld

von insgesamt 130 Euro.

Die Mutter, die Leistungen vom

Jobcenter bezieht und noch einen

neunjährigen Sohn hat, muss den

Lebensunterhalt der Familie von 536

Euro im Monat bestreiten. Das Taschengeld

für den Klinikaufenthalt

überforderte die Coburgerin total.

Das Jobcenter konnte nicht weiterhelfen.

Die LVA übernahm bereits die

Kosten der Fahrkarte, und die Krankenkasse

erklärte sich für nicht zuständig,

da die Rentenversicherung

die Kur bewilligt habe.

Die Frau wandte sich an das Sozialamt

Coburg, das wiederum den Verein

„Hilfe für Nachbarn Coburg“ einschaltete.

Er zahlte die 130 Euro Taschengeld für den Elfjährigen.




Starthilfe für Ausbildung


Ein 15-Jähriger stand vor dem Beginn

seiner Berufsausbildung. Für die

Branche, in der er seine Zukunft

sieht, sind medizinische Untersuchungen

notwendig, die die Krankenkasse

nicht bezahlt. Da die Familie

von Arbeitslosengeld II lebt und

es keinen anderen Kostenträger gibt,

übernahm der Verein „Hilfe für

Nachbarn“ die Kosten für die Untersuchung

in Höhe von 115,97 Euro.



Zuschuss für eine Studentin


Der Verzweiflung nahe war eine Studentin,

die sich an die Stadtverwaltung

Coburg wandte. Die 27-Jährige

hatte einen Zuschuss für ihren Semesterbeitrag

an der Universität beantragt.

Aufgrund ihrer schwierigen

finanziellen Situation, in die sie unverschuldet

geraten war, hatte sie

beim Jobcenter, beim Sozialamt, bei

der Bafög-Stelle und bei der Stipendienberatung

um eine Zuwendung

oder ein kleines Darlehen gebeten.

Überall hatte sie jedoch Absagen erhalten.

Rettungsanker war der Verein

Hilfe für Nachbarn. Er half mit 200

Euro, damit die junge Frau ihr Studium

fortsetzen konnte.




Betreuerin versäumt Antragsfrist


Eine allein erziehende Mutter, die einen

behinderten Sohn hat, bezieht

eine EU-Rente. Diese muss in regelmäßigen

Abständen neu beantragt

werden. Die Betreuerin der Frau

hatte die dafür einzuhaltende Frist

jedoch versäumt. Die Folge: Die Mutter

konnte nicht einmal mehr Lebensmittel

bezahlen. Deshalb beantragte

die Diakonie Coburg beim Verein

Hilfe für Nachbarn einen Überbrückungszuschuss,

bis die EU-Zahlungen

wieder einsetzen. Hilfe für

Nachbarn überwies umgehend 160

Euro, damit die Frau für ihren Sohn

und sich Essen einkaufen konnte.



Zuschuss für neuen Kühlschrank


Eine Mutter erschien hilfesuchend

im Amt für Jugend und Familie der

Stadt Coburg. Ihr 15 Jahre alter Kühlschrank

sei kaputt. Sie benötige dringend

ein neues Gerät und erbitte dafür

einen Zuschuss. Die Frau hat vier

Töchter, die jüngste ist drei Monate

alt. Deshalb sei die Familie auf einen

Kühlschrank angewiesen. Der Vorstand

des Vereins Hilfe für Nachbarn

Coburg bewilligte umgehend 200

Euro. Die Mutter bedankte sich dafür,

denn mit der Zuwendung sei der

Familie sehr geholfen.



Abbruch der Ausbildung verhindert


Eine Frau, die ein kleines Kind

hat, schult in einem Betrieb im

Landkreis Coburg zur Modeschneiderin

um. Ihre Einkünfte reichen

allerdings nicht zur Deckung

ihres Lebensbedarfes aus. Deshalb erhält

sie ergänzende Hartz-4-Leistungen.

Zu ihrer Ausbildung gehört eine

Blockbeschulung in Münchberg. In

dieser Zeit ist ihre kleine Tochter in

der dortigen Kinderbetreuungseinrichtung

untergebracht. Auch dafür

erhält die Frau finanzielle Unterstützung.

Allerdings reichen die Erstattungsleistungen

dann nicht aus, wenn

zwei Berufsschulblöcke in einen Monat

fallen. Dass dieser Fall eintreten

würde, war zu Beginn der Umschulung

nicht absehbar und kann, wie

das Landratsamt Coburg bestätigt,

von der Frau auch nicht geschultert

werden. Ein finanzieller Aufschub ist

nicht möglich, da die Kosten umgehend

an die Berufsschule zu zahlen

sind. So ergab sich ein Fehlbetrag

von 450 Euro für Unterkunft und

Verpflegung in der Berufsschule sowie

für Fahrtkosten.

Die Umschülerin hatte keine Möglichkeit,

das Geld selbst aufzubringen.

So stand der Abbruch ihrer Ausbildung

zur Diskussion – und das,

obwohl das Jobcenter Coburg-Land

bestätigte, dass die Frau sehr engagiert

und zuverlässig ist. Zudem hat

sie sich nach Mitteilung ihres Ausbildungsbetriebs

sehr positiv entwickelt.

Der Verein Hilfe für Nachbarn

schloss die finanzielle Lücke mit den

erbetenen 450 Euro. Damit kann die

Umschulung weiter laufen.



Autoschaden überfordert Alleinerziehende


Eine alleinerziehende Mutter von

fünf Kindern wohnt in einem kleinen

Dorf im nordwestlichen Landkreis

Coburg. Verständlich, dass sie

auf ihr Auto angewiesen ist. Umso

größer war der Schock für die Frau,

als ein Marder ihr Fahrzeug lahm

legte, das sie für Einkäufe und Arztbesuche

benötigt. Die Reparaturkosten

in Höhe von 800 Euro überforderten

die Frau völlig, deren einziges

Einkommen Arbeitslosengeld

II und Kindergeld ist.

Das Sozialamt des Landkreises

Coburg erbat einen Kostenzuschuss

in Höhe von 500 Euro für

die Autoreparatur. Für die restlichen

300 Euro ließ sich die Werkstatt

auf eine Ratenzahlung ein.

Der Verein Hilfe für Nachbarn gewährte

die Finanzspritze schnell

und unbürokratisch.



Unterstützung für junge Mutter


Der Verein Hilfe für Nachbarn

leistet auch dann unbürokratisch

und schnell Unterstützung,

wenn es darum geht, kurzfristig finanzielle

Engpässe zu überbrücken.

So hat eine junge Frau aus Bad Rodach,

die einen dreijährigen Sohn

hat und wieder schwanger ist, eine

Jahresrechnung ihres Vermieters erhalten.

Danach soll sie für die Stromlieferung

künftig monatlich eine Abschlagszahlung

von 115 Euro zahlen.

Bislang musste sie dafür 60 Euro aufwenden.

War ihr dies noch möglich, bedeutet

der neue Betrag eine finanzielle

Überforderung der Frau. Sie hatte,

wie das Jugendamt des Landkreises

Coburg bestätigte, nicht mehr das

Geld, um Lebensmittel zu kaufen,

nachdem die Abschlagszahlung fällig

wurde.

Der Verein Hilfe für Nachbarn leistete

mit 100 Euro die über das Jugendamt

vermittelte Überbrückungshilfe.

Der Allgemeine Soziale

Dienst nimmt sich weiterhin der

Frau an, um ihr dauerhaft aus ihrer

prekären Situation herauszuhelfen.


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